Senior in Rodgau verliert 20.000 Euro an falsche Polizisten
Friedrich-Wilhelm WerneckeSenior in Rodgau verliert 20.000 Euro an falsche Polizisten
Betrüger ergaunern 20.000 Euro von Senior in Rodgau
Letzten Freitagnachmittag wurde ein älterer Mann in Rodgau bei einem Telefonbetrug um 20.000 Euro gebracht. Die Betrüger gaben sich als Beamte aus und forderten Kaution für einen angeblichen Verkehrsunfall, in den sein Sohn verwickelt sein sollte. Die Polizei ruft nun die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und warnt davor, solche Forderungen vorschnell zu glauben, ohne sie vorher zu überprüfen.
Der Vorfall begann mit einem Anruf am Freitag. Die Betrüger behaupteten, der Sohn des Mannes habe einen schweren Unfall verursacht und benötige dringend Kautionsgeld. Der Geschädigte glaubte die Geschichte und willigte ein, Bargeld sowie Goldschmuck zu übergeben.
Gegen 13.40 Uhr traf er sich in der Rathenaustraße mit einem unbekannten Mann. Der Verdächtige, der etwa 45 Jahre alt sein soll und komplett in dunkler Kleidung gekleidet war, nahm die Wertsachen entgegen und flüchtete anschließend in unbekannter Richtung. Der Schaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.
Die Kriminalpolizei Offenbach ermittelt nun in dem Fall. Sie bittet Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Aktivitäten in der Gegend beobachtet haben, sich zu melden. Die Behörden erinnern zudem daran, unerwartete Forderungen stets mit Familienmitgliedern oder den Strafverfolgungsbehörden abzustimmen, bevor man handelt.
Der Geschädigte verlor durch den Betrug eine beträchtliche Summe an Bargeld und Schmuck. Die Polizei fahndet weiterhin nach dem Täter und sammelt Beweismaterial. Personen mit Hinweisen zum Vorfall werden aufgefordert, sich bei den Ermittlern zu melden.






