"Miss Germany" 2024: Wie zwei Frauen mit Hijab den Wettbewerb revolutionieren
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - "Miss Germany" 2024: Wie zwei Frauen mit Hijab den Wettbewerb revolutionieren
Deutschland krönt an diesem Wochenende seine neue "Miss Germany" – in einem Wettbewerb, der heute Führungskompetenzen statt klassische Schönheitsideale in den Mittelpunkt stellt. Neun Finalistinnen, die sich alle in Initiativen zur Förderung von dfb frauen in der Wirtschaft engagieren, treten am 7. März in den Bavaria Studios in München auf die Bühne.
Unter ihnen sind Büsra Sayed und Amina Ben Bouzid, zwei Frauen, die wegen ihres Tragens des Hijabs mit Kritik konfrontiert wurden. Trotz der Rückschläge bleiben beide entschlossen, sich selbst zu repräsentieren und anderen mit ähnlichem Hintergrund Mut zu machen.
Der Wettbewerb hat sich von einem klassischen Schönheitswettbewerb zu einer Feier von frauen, die führen und innovieren, gewandelt. Die aktuelle Titelträgerin, Dr. Valentina Busik, eine Ärztin mit Schwerpunkt auf KI-gestützter Gesundheitsversorgung, steht exemplarisch für diese neue Ausrichtung. Alle neun Finalistinnen arbeiten in Bereichen, die frauen stärken – sei es durch Unternehmertum, Führung oder gesellschaftliches Engagement.
Büsra Sayed, eine 27-jährige Unternehmerin aus Berlin, gründete ein Modelabel, das die Sichtbarkeit von frauen mit Hijab erhöhen soll. In der Kategorie "Female Founder" (Gründerinnen) sieht sie den Wettbewerb als Chance, Klischees zu durchbrechen. Amina Ben Bouzid, 28, aus Wiesbaden, unterstützt fraunengeführte Unternehmen beim Wachstum und ist in der Kategorie "Female Leader" (Führungskräfte) nominiert.
Beide Frauen erleben seit ihrer Nominierung vermehrt rassistische Anfeindungen. Kritiker werfen ihnen vor, nicht "deutsch genug" zu sein – allein wegen ihres Hijabs. Doch lassen sie sich nicht beirren. Stattdessen betrachten sie ihre Teilnahme als Türöffner für künftige Generationen von frauen mit ähnlichem Hintergrund.
Zu den weiteren Finalistinnen zählen Abina Ntim, ebenfalls eine "Female Founder", sowie Aileen Tina Hufschmidt, Stephie Braun und Rose Mondy in der Kategorie "Female Mover" (Vordenkerinnen). Anne Bäumler und Paula Daub komplettieren mit Ben Bouzid die "Female Leader"-Gruppe. Jede von ihnen bringt eine einzigartige berufliche Expertise mit – von Wirtschaftswachstum bis zu sozialer Mobilität.
Die Siegerin wird beim Finale in München gekürt – ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Wettbewerbs. Die Veranstalter setzen weiterhin auf Führung und gesellschaftlichen Impact statt auf herkömmliche Schönheitsbilder. Für Sayed und Ben Bouzid ist der Wettbewerb mehr als nur ein Titel: Er ist eine Plattform, um mehr Inklusion in Deutschlands öffentlichem und beruflichem Leben voranzutreiben.
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