ZF streicht 7.600 Jobs im E-Mobilitätsbereich bis 2030 – ohne Kündigungen

Corinna Schinke
Corinna Schinke
2 Min.
Ein Diagramm, das die Anzahl der von der COVID-19-Pandemie betroffenen Unternehmen in den USA zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung, mit Unterabschnitten für verschiedene Branchen und begleitendem Text auf der linken Seite.Corinna Schinke

Autozulieferer ZF kündigt umfassendes Sparprogramm an - Allianz mit Mitarbeitern - ZF streicht 7.600 Jobs im E-Mobilitätsbereich bis 2030 – ohne Kündigungen

ZF kündigt massive Umstrukturierung an: 7.600 Stellenangebote im E-Mobilitätsbereich bis 2030 abgebaut

Der Automobilzulieferer ZF hat im Rahmen eines Umstrukturierungsplans weitreichende Veränderungen seiner Belegschaft angekündigt. Bis 2030 sollen im Bereich Elektromobilität 7.600 Arbeitsplätze abgebaut werden, wobei das Unternehmen betont, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu wollen. Betroffene Mitarbeiter sollen durch ein Sozialpaket mit Abfindungsregelungen, Umschulungen und Vermittlungsunterstützung in andere Unternehmensbereiche begleitet werden.

Die Einigung folgt auf die Ankündigung vom vergangenen Sommer, wonach bis 2028 insgesamt 14.000 Stellen gestrichen werden sollen. Besonders betroffen sind nun die drei deutschen Standorte Schweinfurt, Friedrichshafen und Saarbrücken.

Im Mittelpunkt der Restrukturierung steht die größte Geschäftseinheit des Konzerns, die Division E. Hier soll die wöchentliche Arbeitszeit bis Ende 2027 um etwa sieben Prozent reduziert werden. Zur weiteren Kostensenkung wurde eine geplante Lohnerhöhung von 3,1 Prozent, die ursprünglich für April 2026 vorgesehen war, auf Oktober desselben Jahres verschoben. Durch diese Maßnahme erhofft sich ZF eine Einsparung von rund 500 Millionen Euro.

ZF-Chef Mathias Miedreich bezeichnete die Vereinbarung mit den Mitarbeitern als "Meilenstein", um die Marktposition und langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Gleichzeitig schloss das Unternehmen eine Ausgliederung der E-Mobilitätssparte aus und hält sie als Kernbereich fest. Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall Baden-Württemberg, hob hervor, dass die Einigung ZF als Arbeitgeber eine klare Perspektive gebe.

Die drei zentralen Produktionsstandorte – Schweinfurt, der Hauptsitz in Friedrichshafen sowie das Getriebewerk in Saarbrücken – tragen die Hauptlast der Stellenkürzungen. Betroffene Beschäftigte erhalten Unterstützung durch Abfindungen, Qualifizierungsmaßnahmen und die Möglichkeit, in andere Unternehmensbereiche zu wechseln.

Bis 2030 entfallen in der Division E insgesamt 7.600 Stellenangebote, wobei Zwangsentlassungen vermieden werden sollen. Durch verkürzte Arbeitszeiten und verschobene Lohnerhöhungen sollen die Ausgaben gesenkt werden. Ziel der Vereinbarung ist es, ZF wettbewerbsfähig zu halten und gleichzeitig den Mitarbeitern Planungssicherheit zu bieten.

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