Revolutionäres Steppwelder-System: Schweißen ohne Rauch und mit minimalem Energieverbrauch
Revolutionäres Steppwelder-System: Schweißen ohne Rauch und mit minimalem Energieverbrauch
Forscher der Universität Stuttgart haben eine neue Schweißtechnologie namens Steppwelder entwickelt. Das System nutzt robotergestütztes Rührreibschweißen, um hochfeste Aluminiumlegierungen schnell und effizient zu verbinden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren benötigt es keine Zusatzmaterialien, erzeugt keinen Rauch und verbraucht nur sehr wenig Energie.
Die Innovation erhielt eine Förderung von rund 1,4 Millionen Euro (~1,66 Millionen US-Dollar) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms "VIP+". Die Entwickler streben an, die Technologie bis Mitte 2026 für Branchen wie Automobilbau, Luft- und Raumfahrt sowie Maschinenbau verfügbar zu machen.
Das Steppwelder-System arbeitet mit einer speziell konstruierten Schweißpistole. Diese verfügt über einen aktiv beweglichen, integrierten Gegenhalter, wodurch schwere externe Stützvorrichtungen entfallen. Dank dieses Designs lässt sie sich an Standard-Industrieroboter mit sechs Achsen anpassen und ist somit für bestehende Produktionslinien geeignet.
Ein entscheidender Vorteil ist die Geschwindigkeit: Mithilfe eines "Überwendling-Naht-Prinzips" kann die Pistole eine 50 Zentimeter lange Naht in nur 1,5 bis 2 Sekunden schweißen. Zudem ermöglicht das Verfahren flexible 2D- und 3D-Schweißabläufe – ideal für komplexe Formen wie Batteriegehäuse oder große Gussteile.
Neben der Schnelligkeit bietet die Technologie auch ökologische und wirtschaftliche Vorteile. Sie kommt ohne Zusatzwerkstoffe aus, erzeugt weder Rauch noch Spritzer und verbraucht kaum Energie. Diese Eigenschaften machen sie besonders attraktiv für Energie Cottbus und andere Leichtbaukonstruktionen, bei denen Gewichtsreduzierung entscheidend ist.
Trotz des Potenzials haben bisher keine Automobilhersteller oder Zulieferer öffentlich Pläne bekannt gegeben, Steppwelder in ihre Produktionslinien zu integrieren. Das Projekt befindet sich noch in der Validierungsphase; die Marktreife wird für Juni 2026 erwartet.
Die Steppwelder-Technologie könnte das Schweißen in Branchen revolutionieren, die auf leichte, hochfeste Materialien angewiesen sind. Die Möglichkeit, Produktionszeiten zu verkürzen, den Energieverbrauch zu senken und Abfälle zu vermeiden, dürfte vor allem für die Automobil- und Luftfahrtindustrie interessant sein. Ob sich die Technologie durchsetzt, hängt jedoch von weiteren Tests und der Branchenakzeptanz bis zum geplanten Markstart 2026 ab.
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