Teure Podcasts der Landesregierung: Hohe Kosten, wenig Hörer – lohnt sich das?
Teure Podcasts Floppen - Wenige Zuhörer trotz hoher Kosten - Teure Podcasts der Landesregierung: Hohe Kosten, wenig Hörer – lohnt sich das?
Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat Tausende Euro in fünf offizielle Podcasts mit begrenztem öffentlichen Interesse investiert. Aktuelle Zahlen zeigen stark unterschiedliche Kosten und Hörerzahlen bei den verschiedenen Formaten. Kritiker stellen nun infrage, ob sich die Ausgaben lohnen.
Der Podcast Löwenherz – der Wirtschaftspodcast des Wirtschaftsministeriums schlug 2025 mit 1.972,43 Euro zu Buche. Alle fünf Regierungs-Podcasts wurden 2024 oder später gestartet; ältere Aufzeichnungen gibt es nicht. Mittlerweile wird die Produktion intern durchgeführt, was weitere Kosten spart.
Finanzminister Danyal Bayaz' Podcast Câshflow verzeichnete beim ersten Folge 2.812 Hörer. Spätere Ausgaben kamen im Schnitt auf 416 Hörer pro Episode, wobei die ersten 30 Folgen jeweils 932,14 Euro kosteten. Der Podcast Unser Holz des Forstministeriums startete Mitte September zu Gesamtkosten von 14.280 Euro.
Das Innenministerium gab für seinen Podcast zu Zivil- und Katastrophenschutz 49.230,30 Euro aus – bei 14.230 Hörern. Dagegen kostete Rudi Hoogvliets SpätzlesPress 36.179 Euro und erreichte nur 256 Zuhörer.
Sascha Binder, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD, kritisierte die hohen Ausgaben angesichts der geringen Reichweite. Die Landesregierung hat bisher keine weiteren Pläne für die Podcasts bekannt gegeben.
Die fünf staatlich finanzierten Formate zeigen eine deutliche Kluft zwischen Aufwand und Resonanz. Während einige Serien bescheidene Erfolge verbuchen konnten, kämpften andere um Aufmerksamkeit. Künftige Produktionsentscheidungen könnten nun genauer unter die Lupe genommen werden.
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