NPG plant 75 Stellenstreichungen bis 2028 durch Automatisierung der Druckproduktion
NPG plant 75 Stellenstreichungen bis 2028 durch Automatisierung der Druckproduktion
Die Neue Pressegesellschaft (NPG) bereitet Stellenabbau in ihren Redaktions-, Mediendesign- und Produktionsabteilungen vor. Der Verlag, zu dem Zeitungen wie die Südwest Presse und die Märkische Oderzeitung gehören, plant bis Ende 2028 etwa 75 Stellen abzubauen. Der Schritt erfolgt im Zuge der Einführung neuer Automatisierungssysteme für die Druckproduktion.
Aktuell beschäftigt die NPG in den betroffenen Bereichen rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen strebt an, den Personalabbau über freiwillige Aufhebungsverträge und natürliche Fluktuation wie Renteneintritte zu regeln, statt betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. Bis 2028 könnten durch Automatisierung bis zur Hälfte dieser Stellen entfallen.
Noch unklar ist, welche Standorte und Positionen konkret betroffen sein werden. Die NPG hat nicht bestätigt, ob die geplanten Kürzungen auch die 45 Stellen umfassen, die am Standort Stuttgart bereits bis Ende 2027 gestrichen werden sollen. Erst im vergangenen Jahr hatte der Verlag durch die Übernahme der Medienholding Süd sein Portfolio erweitert und Titel wie die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten in sein Angebot aufgenommen.
Das neue Automatisierungssystem soll die Druckprozesse bei allen NPG-Marken effizienter gestalten. Bisher hat das Unternehmen jedoch nicht präzisiert, welche Büros oder Abteilungen die tiefgreifendsten Veränderungen erwarten.
Die Stellenstreichungen spiegeln den Wandel der NPG hin zu einer stärker automatisierten Produktion wider. Bis 2028 könnten rund 75 Arbeitsplätze wegfallen, wobei die genauen Zahlen und Standorte noch nicht feststehen. Die Umstrukturierung folgt auf die jüngste Expansionsphase des Unternehmens durch Übernahmen sowie auf das Bestreben, die Effizienz weiter zu steigern.
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